| Biographie
Irit Neidhardt (geb. 1969) ist in Deutschland und Israel/Palästina aufgewachsen. Nach dem Studium der Islamwissenschaft, Ethnologie und Politikwissenschaft in Münster arbeitete sie zunächst in der kulturellen und politischen Erwachsenenbildung. Seit 1999 arbeitet sie als freiberufliche Kuratorin und Referentin zum Bereich Kino und Nahost, der 2002 in die Gründung von mec film eingeflossen ist.
Irit Neidhardt arbeitete als dramaturgische Beraterin mit dem palästinensischen Schriftsteller Sayed Kashua (Tanzende Araber) an der Drehbuchadaption seines Romans Da ward es Morgen sowie für Pary el-Qalqili's Schildkrötenwut (D 2012). Sie ist Koproduzentin von Mahmoud al Massads mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm Recycle (Jordanien/D/NL/CH/USA, 2007), Simon El Habres preisgekrönter abendfüllender Dokumentation The One Man Village (Libanon, 2008) sowie seinem zweiten Film Gate #5 (LB/UAE 2011), Kamal Aljafaris hochgelobtem Filmessay Port of Memory (Palästina/D, 2009) und Damien Ounouris preisgekröntem Fidai (Algerien/F/China/D/Kuweit 2012). Irit Neidhardt ist Herausgeberin der Bücher Wir sind die Guten. Antisemitismus in der radikalen Linken (zusammen mit Willi Bischof), Münster 2000 sowie Mit dem Konflikt leben?! Berichte und Analysen von Linken aus Israel und Palästina, Münster 2002, und zahlreicher Artikel zum Themengebiet Kino und Nahost, in denen sie sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Kooperation udn Koprodukton zwischen Europa udn dem Nahen Osten ausenandersetzt. Eine vollständige Liste finden Sie hier.
Sie ist Mitglied in der
AG Kino, AG Dok, der DAVO sowie im wissenschaftlichen Beirat der deutschen Ausgabe des Global Media Journal und der inamo. |
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