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Oktober 2011

1. THE SHOOTER von Ihab Jadallah im MoMA
2. ALI IM PARADIES von Viola Shafik beim DOK Market in Leipzig
3. Veranstaltungen: Medienbilder (Vortrag), grantee-program Doha, Conflicts ALT ESC
4. Jury Internationaler Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte
5. Shnat Effes und My Dream House im Orfeos Erben
6. DVD des Monats – Lesh Sabreen?
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1. THE SHOOTER von Ihab Jadallah im MoMA
Wir freuen uns, dass Ihab Jadallah’s THE SHOOTER am 8. und 19.10.2011 in dem Programm Mapping Subjectivity Part II im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen ist. Mehr Informationen zu dem Programm 
 
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2. ALI IM PARADIES von Viola Shafik beim DOK Markt in Leipzig
Viola Shafiks neuer abendfüllender Dokumentarfilm ist für Fachpublikum vom 16.-23.10.2011 auf dem Markt des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm zu sehen.

Inhalt
Für seinen antirassistischen Film ‚Angst essen Seele auf‘ (1973) hat Rainer Werner Fassbinder internationale Anerkennung bekommen. Der Protagonist, ein arabischer Gastarbeiter, wurde von dem Marokkaner El Hedi Ben Salem M’barek Mohammed Mustafa, Fassbinders damaligem Geliebten, gespielt. Während sich der Film selbst mutig mit dem Rassismus der Nachkriegs-BRD auseinandersetzt, scheinen seine Macher/innen dem realen Mann eine gewisse Gleichgültigkeit entgegen zu bringen, sie fantasieren sich ihren eigenen Salem. Anhand von Interviews und Archivbildern legt Viola Shafik in ‘Ali im Paradies’ die Imagination El Hedi Ben Salem durch die Fassbinder-Gruppe frei. Ein Bild, das viele von ihnen bis heute nicht revidiert haben.
Viola Shafik, Ägypten/D 2011, 92 min, HDCAM, arabisch/deutsch mU
englischer Titel: My Name is Not Ali, Mark ID 1234, mehr Infos

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3. Veranstaltungen: Medienbilder (Vortrag), Grantee-Pprogram Doha, Conflicts ALT ESC
Am 30.9.2011 ist Irit Neidhardt (mec film) im Rahmen des überMUT Filmfestivals in Ulm zu einem einführenden Vortrag über Medienbilder zu dem film BUDRUS von Julia Bacha (USA 2010) über gewaltlosen Widerstand in besetzen palästinensischen Gebieten eingeladen.

Das Doha Film Institute (DFI) wird auf dem diesjährigen Doha Tribeca Film Festival Ende Oktober das DFI grantee industry program einführen, bei dem ProduzentInnen und RegisseurInnen der vom DFI geförderten Projekten mit MentorInnen zusammengebracht werden, die die Projekte, wenn möglich, langfristig begleiten. mec film ist durch Irit Neidhardt in dem Mentorenprogramm vertreten.  mehr

Vorankündigung November: Das Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU) veranstaltet von 2.-7.11.2011 das Festival „Conflict ALT ESC. News aus Bagdad, Beirut, Jaffa und Kairo“ mit Theater, Performances, Panels, Film und Literatur. Irit Neidhardt gestaltet zwei Programme: Am Eröffnungsabend wird der ägyptische Regisseur Tamer El Said kleine Ausschnitte aus seinem gerade entstehenden Film „In the Last Days of The City“ zeigen. 2006 begann er daran zu arbeiten, 2008 schrieb er in seinem director’s statement “I am making this film out of love for my city and because I want to show its contradictions – its rising violence and invisible magic, and the story of our silence as we watch our cities being conquered by oppression, ignorance and extremism. In Cairo, like in every other city in the Middle East, there is the feeling that we can’t keep going like this – the end is near, and it might be violent.” Gegen Ende der Dreharbeiten, Anfang 2011, wurde die Utopie/Apokalypse des Films wahr. Wie geht der Künstler damit um? Was war seine ursprüngliche Motivation für den Film? Wie haben andere Künstlergenerationen ihr Verhältnis zu Regime und Gesellschaft reflektiert? Im Artist Talk mit Tamer El Said über sein work in progress und in der Präsentation des von ihm ausgewählten Filmes „Afaq“ von Shadi Abdel Salam (1970) geht es um das Verhältnis von Künstler und Staat. mehr
„Emergency as Routine“ ist der Titel eines Film- und Literaturprogramms am 5. November, das Irit Neidhardt zusammengestellt hat. Wie ein Schatten ihrer selbst schaut eine Familie die Zerstörung ihrer Stadt in einem Hollywoodfilm an. Ein Mann trifft seine Mutter als computeranimierte Bäuerin im neuen Museum über die Ureinwohner des Landes. Drei Frauen ergattern in der Wüste eine Mitfahrgelegenheit im Hühnertransport und fahren in die surreale Zeitschleife ihrer Lebenswelt. In den letzten Jahren hat sich in der arabischen Welt eine Künstlergeneration etabliert, die in die Krisen der Region hineingeboren wurde. In ihren Arbeiten befasst sie sich mit Notlagen, die weder Anfang noch Ende haben sowie mit der Surrealität ihrer Realität. Mit großer Liebe zu ihren Figuren, stoßen sie einen anhaltenden stummen Schrei aus. Emergency as Routine: Filmvorführungen von „Port of Memory“ (Kamal Aljafari) und „Everyday is a Holiday“ (Dima El-Horr), Lesung aus „Der Schlafräuber. Gharib Haifawi“ von Ibtisam Azem sowie eine Podiumsdiskussion mit den drei KünstlerInnen, die das Programm resümiert und aus  unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.  mehr
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4. Jury Internationaler Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte
Irit Neidhardt wurde in die Jury für den Internationalen Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte eingeladen, der am 4.10. auf den Internationalen Filmtagen der Menschenrechte vergeben wird. mehr

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5. Shnat Effes und My Dream House im Orfeo's Erben
Aus Anlass der sozialen Proteste in Israel zeigt das Frankfurter Kino Orfeo’s Erben am Donnerstag, den 13. Oktober ein Special:  

Israel ist eins der westlichen Länder, das am massivsten von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen ist. Seit dem Platzen der dot-com-Blase vor zehn Jahren ist die Kluft zwischen Arm und Reich extrem schnell gewachsen, ein Ende war und ist nicht in Sicht. Wohnraum ist in den Städten seit Langem nicht mehr bezahlbar und immer größere Teile der Gesellschaft werden in die Peripherie, inklusive die hochsubventionierten Wohnungen in den jüdischen Siedlungen der Westbank, gedrängt. Israelische RegisseurInnen haben sich schon länger mit der Situation auseinandergesetzt. Zwei Filme aus dem mec film – Katalog sind zu diesem Thema zu empfehlen: Joseph Pitchhadze’s wunderbarer SHNAT EFFES – DIE GESCHICHTE VOM BÖSEN WOLF, ein präzises, bitteres und liebevolles Portrait der Stadt Tel Aviv und ihrer Menschen sowie Ran Tals MY DREAM HOUSE, ein Kaleidoskop der israelischen Gesellschaft anhand der Bedeutung des Zuhause in einem durch und durch ideologisierten Land.
um 19.00 Uhr: MY DREAM HOUSE
um 20.15 Uhr: SHNAT EFFES - Die Geschichte vom bösen Wolf
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6. DVD des Monats – LESH SABREEN?
Inhalt
Im heutigen Jerusalem navigiert ein junges Paar seine Träume durch ökonomische Schwierigkeiten, eine konservative Gesellschaft und die allgegenwärtige israelische Besatzung.

Muayad Alayan, Palästina 2009, Kurzfilm, Spielfilm, 20 min, Arabisch
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
DVD PAL, kein Ländercode, sofort lieferbar

Auszeichnungen
Bester Internationaler Film - Youth Jury Award - Cork Film Festival 2009
Besondere Erwähnung der Jury - La Cittadella Del Corto film Festival 2009
Besondere Erwähnung der Jury - Ismailia International Documentary and Short Film Festival 2009

Homevideo 12,- €
Ö-Rechte 50,- €
V+Ö-Rechte 100,- €
zzgl. Versandkosten

Institutionen wenden sich bitte an info at mecfilm.de
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