| Januar 2011
1. Neue Adresse – Bitte Änderung notieren!!! 2. JAFFA – THE ORANGE’S CLOCKWORK von Eyal Sivan 3. Veranstaltungen: Sallah Shabati, Das Image des israelisch-palästinensischen Konflikts im Film 4. Veröffentlichung: Filmkritik MIRAL online 5. DVD des Monats – MY DREAM HOUSE -----------------------------------
1. NEUE ADRESSE – Bitte Änderung notieren!!!
mec film ist umgezogen. Neue Adresse seit 1.11.2010 mec film Emdener Str. 48d 10551 Berlin Telefon, Fax und Mail bleiben wie gehabt ----------------------------------
2. JAFFA – THE ORANGE’S CLOCKWORK von Eyal Sivan
Sivan ist ein Meister des Kompilationsfilms (film-dienst)
Spannendes Kino, das Bekanntes in anderem Licht zeigt. (Scala-Kinotipp)
Ein hochgradig politischer und zeitgeschichtlich relevanter Dokumentarfilm, der den Palästinakonflikt von einer neuen Warte aus thematisiert (filmstarts.de)
INHALT Wer kennt sie nicht, die Jaffa-Orange? Seit Jahrzehnten ist sie lecker, gesund und weltberühmt. Selbst Stars wie Ingrid Bergman und Louis Armstrong posierten für sie – „Jaffa“ war die Coca-Cola der Fruchtsäfte. Die Geschichte der Hafenstadt Jaffa, deren Rumpf heute ein Stadtteil von Tel Aviv ist, ist Jahrtausende alt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war sie eine der lebendigsten und kosmopolitischsten Städte des Nahen Ostens - kulturell, ökonomisch und politisch. In ihrem Umland wurden über Jahrhunderte Orangen kultiviert, der Export der palästinensischen „Jaffa-Oranges“ durch den Hafen gewährleistet. Anhand von einzigartig komponiertem Archivmaterial spürt Eyal Sivan in 'Jaffa, The Orange’s Clockwork' der Orangen-Marke nach. Er zeigt israelischen und palästinensischen Intelektuellen und Mitarbeitern der Zitrusindustrie alte Fotos, frühe Filmaufnahmen, Werbefilme und –plakate, politische Poster sowie Malerei rund um die Frucht. Sie erinnern, reflektieren und analysieren am Beispiel der Jaffa-Orangen ihre eigene Geschichte und die ihres Landes. Die unterschiedlichen, sich ergänzenden Narrative brechen Mythen und schreiben eine Geschichte jenseits nationalistischer Historiographie. Gleichzeitig zeigt die visuelle Selbstdarstellung der zionistischen Marke „Jaffa“ die systematische Schaffung einer Legende. Eyal Sivan, IL/D/F/B 2009, 88 min, Dokumentarfilm, Hebr./Arab./Engl./Franz. mit dt. UT, digital/Video
Termine im Januar: 28.+30.1. 11 Karlstorkino Heidelberg 27.1.-2.2. 11 Tilsiter Lichtspiele Berlin 23.+26.1. 11 Cinema Münster 22.+30.1. 11 Gasteig München mehr Infos
--------------------------------------- 3. VERANSTALTUNGEN: SALLAH SHABATI und DAS IMAGE DES ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHEN KONFLIKTS IM FILM
Ephraim Kishons Filmklassiker SALLAH SHABATI ODER TAUSCHE TOCHTER GEGEN WOHNUNG im Eiszeit-Kino Am 15.1.2011 um 20.00h wurde der israelische Film ‚Sallah Shabati‘ (Regie: Ephraim Kishon, IL 1964) in der Reihe „Klassiker im Eiszeit-Kino“ gezeigt. Ein kurzer Vortrag von Irit Neidhardt (mec film) führte in den Film und seinen historisch-politischen Kontext ein. Nach einem Abendessen im Kinofoyer begann die Filmvorführung in der deutschen Fassung. mehr Infos
DAS IMAGE DES ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHEN KONFLIKTS IM FILM Es scheint als sei kein anderer Konflikt in den letzten 40 Jahren so viel bebildert worden, wie der in Israel und Palästina. Er wurde für das TV aufgenommen, in Filmen reflektiert und in Photographie dokumentiert. Die meisten Bilder, die wir kennen wurden im Konfliktgebiet selbst aufgenommen. Ein Gebiet, zu dem die meisten Araber keinen Zugang haben. Ein Konflikt, zumeist von Fremden dokumentiert, die die entsprechend Sprachen oft nicht sprechen und die sozialen und lokalen Codes nicht entziffern können. Oder er wird von denen erzählt, die tief in ihn verstrickt sind. Was sind es für Bilder, die wir zu sehen bekommen? Was ist ihr Zweck und was reflektieren sie? Mobilisieren sie oder dokumentieren sie Stillstand? Was ist ein Bild des israelisch-palästinensischen Konflikts? Was ist sein Image? Vortrag von Irit Neidhardt am 22.1.2010 um 18.00 im Gasteig München (mit Filmbeispielen) auf der Israel/Palästina Filmwoche München, Flyer als pdf-dowload
Weitere Ideen für Veranstaltungen mit Irit Neidhardt finden Sie hier. -------------------------------
4. VERÖFFENTLICHUNG: FILMKRITIK „MIRAL“ JETZT ONLINE Ein neuer Blick auf ein altes Palästina. (Filmkritik zu Julian Schnabel's MIRAL) In: Qantara.de 2010, Titel und Einleitung von qatara.de
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5. DVD des Monats – MY DREAM HOUSE Inhalt Kalman wurde in einem Flüchtlingslager auf Zypern als Sohn von Holocaust-Überlebenden geboren, das erste Haus der Familie in Israel war ein Haus, das von der arabischen Community in Haifa verlassen wurde. Zaki ist der Sohn palästinensischer Flüchtlinge, die im israelischen Unabhängigkeitskrieg, der palästinensischen Naqba von 1948, aus ihrem Dorf vertrieben wurden. Seine Familie und er leben nur einen Katzensprung von den Ruinen ihres früheren Hauses entfernt. Michal, die Tochter israelischer Siedler im Sinai, hat gesehen, wie die Buldozer ihr Haus bei der Räumung des Sinai 1982 zerstört haben und Rina hatte in dem Kibbutz, in dem sie aufgewachsen ist, nie ein eigenes zu Hause. Vier Familien, vier Geschichten und vier Häuser machen es möglich, das ideale Haus als Konzept, Erinnerung und vielleicht als eine Art Lösung zu reflektieren. Der Bau ihrer Häuser zwingt die Familien, sich mit ihrer Identität, ihrer Vergangenheit und mit der eigenartigen Hoffnung auseinander zu setzen, dass das Haus alles wärmer und sicherer macht.
Ran Tal, Israel 2005, Dokumentarfilm, 57 min, Beta, Hebräisch / Arabisch Untertitel: Englisch PAL, kein Ländercode, sofort lieferbar
Auszeichnungen Mayor Award, DocAviv Bestes Sound Design, DocAviv
Homevideo 20,- € Ö-Rechte 100,- € V+Ö-Rechte 150,- € zzgl. Versandkosten
Institutionen wenden sich bitte an
info [at] mecfilm.de
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